Allvatar Logo
Allvatar Portale
Browser Games
 

1 2 3 4 5

Diablo 3

Alle Monster Affixe in der Übersicht

Diablo 3 bietet Monster mit unterschiedlich (vielen) Fähigkeiten, wir zeigen Euch was hinter den verschiedenen Zusätzen steckt.

Diablo 3

Secret Level Text- & Videoguides

Wir zeigen Euch wie Ihr an die benötigten Materialien kommt, das Hirtenstab Rezept findet und schliesslich in die Grafschaft Launebach gelangt.

Diablo 3

So funktioniert das mit den Auktionshäusern

Mit Diablo 3 halten auch die Auktionshäuser ihren Einzug in die Serie, wir zeigen Euch wie Ihr am besten handelt und bares Gold spart.

Overwatch

Vorschau und Eindrücke

Wird Overwatch die Shooter-Welt revolutionieren? Wir sagen euch mehr zu Blizzards FPS.

Diablo 3

Reaper of Souls – Alle Infos zu Paragon 2.0

Passend zum Addon Reaper of Souls überarbeitet Blizzard auch das Paragon-System. Wir zeigen Euch was sich ändert.

26.03.2013 16:49 Uhr | Ara | 9297 Aufrufe 0 like 1 flame
Seite 1 von 2 >
1

Diablo 3 - Diesmal mit Cashcow-Level?


Mittlerweile gehört es zum guten Ton, dass man jede größere Ankündigung von Blizzard verteufelt. In regelmäßigen Abständen hält sich ein großer Teil der Community für Verraten und Verkauft, so auch dieses Mal wieder, als Blizzard Änderungen am Skillsystem und die Einführung des Real Money Auktionhauses ankündigte. Ist die Kritik aber wirklich berechtigt?



Schon fast reflexartig hat ein großer Teil der Diablo 3-Community zugeschnappt, als sie von den großen Veränderungen in Diablo 3 erfahren haben. Einerseits vom neuem Skillsystem, welches komplett ohne Skillpunkte auskommt, und andererseits vom Real Money Auktionshaus. Dabei wird zum großen Teil mal wieder voreilig geurteilt, geplappert und gewütet.

Das Hauptmenü von Diablo 3

Arrow  Das Hauptmenü von Diablo 3

Das Skillsystem

Das Skillsystem kommt ganz ohne Punkte aus. Die einzelnen Fähigkeiten werden durch Level-Ups freigeschaltet, ähnlich wie die Skills in World of Warcraft. Dabei werden die Fähigkeiten mit dem eigenen Charakter automatisch mitleveln. Weiterhin sind Verbesserungen der Skills jedoch durch Runen und Gegenstände möglich. Damit es aber nicht an Individualisierungsmöglichkeiten fehlt, muss sich jeder Spieler für sechs aktive und drei passive Fähigkeiten entscheiden, die er gleichzeitig verwenden möchte.

Viele Spieler sehen hier nun eine Vereinfachung und haben das Gefühl, dass ihnen etwas weggenommen wurde. Aber was denn genau? Gab es wirklich eine Individualisierung durch Skillpunkte? Hat man nicht in Wirklichkeit immer einen oder zwei Skills bis auf das Maximum geskillt? Dies führte dann auch automatisch dazu, dass man genau diese Skills immer verwendet hat und sich nicht traute andere Fähigkeiten zu nutzen, in die vielleicht nur drei oder vier Skillpunkte investiert waren.

Im neuen System darf man sich nun bis zu sechs gleichwertige Fähigkeiten aussuchen. Hier kann man dann wirklich einen Direktschadens-Angriff, einen Flächenschaden-Zauber, einen Crowd-Control Skill und Ähnliches auswählen. Das Gute daran ist, dass man Alle gleichwertig nutzen kann, denn alle sind mehr oder weniger ausgemaxt.

Wären die Skillpunkte noch drin, dann würden die meisten Spieler wohl wirklich wie die Alpha-Tester vorgehen: In den Direktschadens-Angriff werden erst einmal so viele Skillpunkte wie möglich gesteckt, weil der Skill am häufigsten verwendet wird. Da dieser dann, dank der Skillpunkte, auch gegen mehrere Monster effektiver ist als der Flächenskill, wird ausschließlich noch dieser Angriff genommen, selbst wenn mehrere Monster gleichzeitig bekämpft werden müssen. Ist das die Individualisierung von der alle gesprochen haben?

Die Charaktere können keine freien Skillpunkte mehr verteilen

Arrow  Die Charaktere können keine freien Skillpunkte mehr verteilen

Respec - Die wahre Wurzel des Übels?

In der Diskussion häufig auch vermengt, werden die fehlenden Skillpunkte und die Möglichkeit des Respecs. Das Respecen erlaubt es dem Spieler seine Skillpunkte neu zu verteilen. Zwar ist die Kritik, dass es jetzt keinen Motivation mehr gibt die gleiche Charakterklasse mehrfach hochzuleveln, nicht von der Hand zu weisen, dies hat aber nichts mit fehlenden Skillpunkten zu tun, sondern viel mehr mit dem Respec-System.

Klar kann man jetzt sehr einfach seine sechs Skills ändern, wahrscheinlich sogar einfacher als in den meisten anderen Spielen. Dies wäre aber auch mit Skillpunkten möglich, denn auch Spiele mit Skillpunkten erlauben meist das Neuverteilen der Talente. Die Kritik geht also gar nicht gegen die jetzige Entscheidung der mangelnden Skillpunkte, sondern eigentlich gegen die Einführung von Respec, die aber schon vor Monaten bekanntgegeben wurde.

Ich bin kein großer Fan von Respec und hätte mich zum Beispiel gefreut, wenn es pro Schwierigkeitsgrad lediglich einmal einen Respec gegeben hätte. Blizzard entschied sich nun aber für ein freies Respecen ohne Malus. Hier wird die Spielerfahrung zeigen wie es sich anfühlt, Blizzard selbst spricht davon, dass die Alpha-Tester ihre Skillung weniger wechseln als man meinen könnte. So wird viel mehr die eigene Skillung optimiert bis man zufrieden ist und diese dann beibehalten.

Auch hier kann man übrigens etwas Positives dem System abgewinnen. Ohne Respec hätten die meisten Spieler tierische Angst, dass sie Stunden oder gar Tage in ihren Charakter investieren und dann feststellen, dass sie ihn verskillt haben. Somit ist man bisher automatisch vorher in ein Diablo-Forum gegangen und hat dort im Sticky-Post die beste Skillung für Klasse X gesucht und dann danach geskillt. War das Individualisierung? Waren nicht gefühlte 90% der Paladine Hammerdine in Diablo  2? Und wer von uns baute nicht schon mal die Cookie-Cutter-Skillung, weil er Angst hatte etwas falsch zu machen?

Das neue System erlaubt nun, dass man wirklich die Skills wählen kann, die man mag. Sollte man wirklich mal feststellen, dass man etwas falsch gemacht hat, dann ist das schnell behoben. Klar werden viele Spieler, vor allem wenn sie auf Item-Jagd sind, ebenfalls die Cookie-Cutter Skillung wählen, aber das hätten sie so oder so. Viel mehr werden die Spieler aber auch mal ihre Skillung modifizieren. Jede Entscheidung ist rückgängig zu machen und dies sorgt auch für neue Abenteuerlust.

Was auf dem ersten Blick also wirkt wie weniger Individualisierung, erlaubt auf dem zweiten Blick viele neue Möglichkeiten. Die einzige Kritik bleibt, dass es keinen Grund mehr gibt, warum man zwei Mal die gleiche Klasse hochspielen sollte. Aber abgesehen davon, dass man erst einmal die fünf vorhandene Klassen auf Stufe 60 haben sollte, gibt es hier auch hierfür eine Lösung: Hardcore-Modus.

Das neue Real Money Auktionshaus

Arrow  Das neue Real Money Auktionshaus

Das Auktionshaus wird zum Tollhaus

Eine Ankündigung bei der auch ich zuerst schlucken musste, war das Real Money Auktionshaus. So können Spieler untereinander die Gegenstände gegen echte Euros handeln. Je mehr ich mich aber damit beschäftigte, desto überzeugter bin ich von dem Konzept.

Blizzard selbst betonte immer, dass es den Handel mit Gegenständen sowieso schon immer gegeben hätte und sie den Handel lediglich aus der unsicheren Schmuddelecke herausholen wollen. Eine ähnliche Argumentation, wie sie auch für die Legalisierung von weichen Drogen vorgebracht wird. Nicht von der Hand zu weisen, jedoch für die meisten Spieler, und auch für mich, nicht restlos überzeugend.

Die Skepsis der meisten Spieler gegenüber dem Real Money Auktionshaus entsteht aber meiner Meinung nach aber durch falsche Vorstellungen. Dies erkennt man vor allem daran, dass die Reaktion bei den Diablo 2-Spielern viel besonnener ist, als bei den Spielern aus der World of Warcraft-Community. Die Kritik in der World of Warcraft-Fraktion ist viel größer und lauter und zwar weil sie Diablo mit World of Warcraft gleichsetzen.

Ein Real Money Auktionshaus in World of Warcraft wäre wirklich ein sehr unpassendes Element. So besteht World of Warcraft aus PvP, First Kills und, trotz gemeinsamen PvEs, aus dem Vergleich zwischen den Spielern. Ein Spieler soll sich sein Gear verdienen und zwar dadurch, dass er bei einem Bosskampf anwesend ist und das Bind-On-Pickup Item sich selbst verdient.

Diablo ist hier aber grundlegend anders. PvP gibt es nur als Beiwerk, First Kills sind irrelevant und es handelt sich um ein Coop-Spiel. Es gibt keine festen Gruppen, die in Konkurrenz miteinander stehen. Auch zeichnet die Ausrüstung nicht die Erfahrung oder Fähigkeit des Spielers wieder, denn er muss keinen bestimmten Boss getötet haben um ein bestimmtes Item zu erhalten.

Die Gegenstände droppen zufällig in der Welt und der Eine hat mehr Glück, der Andere weniger. Um an wirklich gutes Gear zu kommen, muss man so oder so Handel mit anderen Spielern betreiben. Es geht zwar auch in Diablo darum, dass man seinen Charakter immer weiter verbessert, jedoch nicht alleine durch die eigene spielerische Leistung (durch das Töten von Bossen), sondern durch viel Spielen, durch Glück und durch geschicktes Handeln.

An diesen drei Elementen wird das Real Money Auktionshaus aber gar nichts ändern. Jemand der viel spielt wird immer noch besseres Gear haben als jemand der wenig spielt. Jemand der Glück hat wird alle Gegenstände auch im Spiel finden können und durch geschicktes Handeln kann er sich die Sachen nicht nur im Gold Auktionshaus ergattern, sondern auch im Real Money Auktionshaus, ohne dabei selbst Geld zu investieren.

Ein wichtiger Punkt ist hier auch, dass Blizzard selbst weder Gold noch Ausrüstungsgegenstände im Auktionshaus anbieten wird. Alle Gegenstände sind somit auch im Spiel zu finden und zwar praktisch und nicht nur theoretisch. Denn möchte jemand etwas im Real Money Auktionshaus anbieten, dann muss er dies auch im Spiel gefunden haben. Es ändert sich nicht die Gesamtzahl der Gegenstände im Spiel, wie bei Microtransactions-Games, sondern lediglich deren Verteilung.

Hier kommt dann auch zu tragen, dass es sich um ein Coop-Spiel handelt. Man ist normalerweise nicht mit seiner Gruppe unterwegs und steht in Konkurrenz zu anderen Gruppen. Viel mehr betreten fremde Spieler das Spiel und helfen einem bei der Monsterjagd. Ob dieser Spieler nun sein Item durch Glück gefunden hat oder per Real Money Auktionshaus gekauft hat, das kann euch egal sein. Er ist in dem Moment ein Partner der mit euch spielt und dank dem Matchmaking-System auch auf eurem Ausrüstungsstand. Vielleicht hat er nicht die gleiche Zeit in seinen Char investiert, aber wen kümmert es? In dem Moment habt ihr beide Spaß, indem ihr gemeinsam Monster verkloppt und den hättet ihr vielleicht nicht, wenn er sich den Gegenstand nicht gekauft hätte. Vielleicht wäre dann zwar der ursprüngliche Besitzer mit euch im Spiel, aber wäre das besser?


Dieser Artikel besteht aus mehreren Seiten



0 like
1 flame

Gast: 01.01.1970 01:00 Uhr

 
Gäste Kommentare sind vorübergehend deaktiviert, werden aber demnächst wieder zur Verfügung stehen.



[ Kostenlos anmelden ]
[ Passwort vergessen ]



Bitte einloggen um an der Shoutbox teilnehmen zu können!



Impressum | Mitarbeiter | #botb@quakenet | Banner | AGB | Datenschutz | Hilfe | Kontakt
© 2006-2018 allvatar.com   Wo bin ich? Home > Artikel
Diablo 3: Kolumne Skillsystem - allvatar.com