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26.03.2013 16:53 Uhr | Ara | 2294 Aufrufe 0 like 1 flame
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Diablo 3 Kolumne - Haters will hate


In der Diablo 3 Entwicklung ging vieles drunter und drüber, selbst für Blizzard-Verhältnisse. Da wurden System geändert, dann wieder zurück geändert um letztendlich wieder am Ausgangspunkt zu stehen. Diese Entwicklung wurde immer von großen Uhhhs und Ahhhhs der Community begleitet. Kaum eine Änderung, egal in welcher Richtung, wurde nicht geflamed. Wie paradox dabei teilweise vorgegangen wurde, realisieren viele gar nicht.



Käse zum Whine?

Arrow  Käse zum Whine?

Die Welt der Computerspiele ist eine ganz eigene, nicht nur in den Spielen, sondern auch drumherum. So wird man eine Community wie die eines Computerspiels, in freier Wildbahn wohl kaum erleben. Vor allem je höher die Qualität, die ein Entwickler abliefert, ist, desto schärfer wird die Kritik aus der eigenen Community. Das beste Beispiel hierzu ist aktuell Blizzard und die Diablo 3 Community. Es wird keiner bestreiten, dass Blizzard in den letzten Jahren eine Qualität abgeliefert hat, mit der kaum ein anderes Entwicklerstudio mithalten kann.

Dies beweisen nicht nur eindrucksvolle Zahlen, wie zum Beispiel 10,2 Millionen aktive World of Warcraft Spieler oder die schiere Anzahl an eSport-Events für StarCraft II, sondern auch die Hassliebe der der Entwickler seitens der Community ausgesetzt ist. Dieser „Hass" zeigt nämlich, wie wichtig den Menschen die Produkte des Unternehmens sind. Das Aufbäumen jedes Einzelnen ist ein Zeichen, dass ihm etwas an dem Spiel liegt, denn sonst würde man sich kaum Anmelden und ein „FU Blizz" in die Kommentare posten, sondern sich einfach nach einem neuem Spiel umschauen.

Das meiste hin und her gab es beim Runensystem

Arrow  Das meiste hin und her gab es beim Runensystem

Mal Hü dann Hott

Momentan geht wieder so eine Welle seitens der Fans auf Blizzard los, an vorderster Front steht Community Manager Bashiok. Dieser muss einem dieser Tage zwar nicht wirklich Leid tun, denn immerhin ist es eine seiner Hauptaufgabe diese Wellen der Entrüstung regelmäßig abzufangen, tauschen mit ihm möchte man aber wohl auch nicht. Aber warum gibt es diese Hassliebe zwischen Fans und Entwickler? Ist es Unerfahrenheit mit der Produktion von Computerspielen seitens der Fans? Zu hohe Erwartungen? Oder braucht man dies einfach, um das spätere Endprodukt genießen zu können?

Ich weiß es nicht, aber Fakt ist, dass jeglicher Schmerz in der Entwicklungszeit zum Release vergessen ist, wenn die Qualität denn am Ende stimmt. Was wurde geschimpft auf Blizzard, als sie StarCraft II im Juli 2009 um ein Jahr verschoben hatten, obwohl das Spiel nahezu fertig war? Wie groß der Frust, dass es nur Terraner in der ersten Kampagne gibt? Wie scharf war die Kritik, dass es keinen LAN-Modus geben wird? Und das Fehlen der Chat-Channels war für viele Spieler ein Weltuntergang. Und wie sieht es heute aus? Die Verschiebung ist vergessen, die Terraner-Kampagne konnte mit Qualität die Tränen trocknen, den LAN-Modus vermisst fast keiner mehr und die später eingefügten Chat-Channels werden heute kaum genutzt. Die Computerspiel-Community ist schon ein komisches Völkchen.

In diesen Tagen ist dieses Paradoxon übrigens am besten zu betrachten. Weiß die Community, sofern man sie überhaupt als ein großes Kollektiv ansehen kann, was sie möchte? In den letzten Wochen hat Blizzard mitgeteilt, dass einige Nice-to-Have-Features nicht den Weg in das endgültige Spiel finden werden, da dafür die Zeit fehlt. Man hat also zum Beispiel. besondere Todesanimationen, die zwar nett anzuschauen sind, aber keinen wirklich spielerischen Mehrwert bedeuten, von der Liste gestrichen. Die Mystik, die zwar ganz nett war, aber weit entfernt von awesome, hat man ebenso rausgenommen. Auch Features wie der Altar oder einige Rollen, fühlten sich im Spiel einfach überflüssig an. Bei der Entscheidung, ob man einen zeitnahen Release anpeilen, oder diese Features noch fucking awesome machen möchte, entschied man sich in Irvine für ersteres. Dies wurde von der Community mit großer Mehrheit verurteilt.

Dann kam der Blizzard/Activison Conference Call. Im Rahmen dieses Conference Calls konkretisierte Mike Morhaime das Ziel für die Veröffentlichung von „Early 2012" auf „2. Quartal 2012. Man kann sich sicher sein, dass dies nicht geschehen ist um die Community zu ärgern, sondern um das Spiel wirklich releasefertig zu bekommen. Aber was hieß das für die Community?

Die wohl geläufigste Definition von early basiert auf eine Dreiteilung des Jahres in early, mid und late zu jeweils vier Monaten. Dies bedeutet, dass das Spiel, sollte es wirklich im 2. Quartal erscheinen, maximal um zwei Monate das letzte Veröffentlichungsfenster verfehlt hätte. Nun könnte man natürlich anfügen, dass bereits Ende 2011 als Release-Termin angepeilt worden war, dieser Frust ist aber bereits zum Jahreswechsel auf Blizzard heruntergeprasselt. Dass Blizzard das Spiel grundsätzlich viel zu früh angekündigt hatte, das wird vermutlich auch keiner in Kalifornien bestreiten wollen.

Das Verhalten der Community ist zum Teil paradox

Arrow  Das Verhalten der Community ist zum Teil paradox

Sophismus des Euathlos

Wie Schizophren ist diese Community? Einerseits sollen Features, an denen noch viel zu tun wäre nicht rausgestrichen, gleichzeitig soll aber ein naher Release geschafft werden und das natürlich mit der erwarteten Qualität. Dass beides sich ausschließt, das merken nur die wenigsten. Ähnliches ist bei dem Wunsch nach Informationen zu erkennen. Auf der einen Seite giert die Community nach Informationen und konkreten Zeitangaben, seien es auch nur ungefähre Zeitfenster, auf der anderen Seite brennt aber die Hütte, wenn so ein geschätztes Zeitfenster nicht eingehalten werden kann.

So wurden sowohl das Verpassen von Ende 2011, als auch early 2012 von vielen Spielern als „Verschiebung" angesehen. Ehrlich gesagt hat Blizzard aber nie diese Termine konkret festgelegt. Es hieß immer, man versuche das Spiel noch Ende 2011 fertig zu bekommen. Die Alternative wäre, dass Blizzard weiterhin zu jeglichem Termin geschwiegen hätte und die Fans seit Jahren im Ungewissen gelassen hätte.

Die Community möchte eigentlich über alles informiert und auf dem gleichen Stand, wie das Entwicklerteam selbst, sein. Gleichzeitig soll aber alles auch schon verbindlich sein. Egal ob es nun Termine oder Features sind. Es geht sogar so weit, dass manche Spieler sich um Features, die während der Entwicklung wegfallen sind, betrogen fühlen... So als seien sie ihnen nachträglich weggenommen worden. Dabei ist es in einer Entwicklungsphase üblich, dass Features und Konzepte noch gekippt werden. Vor allem bei einem Entwickler wie Blizzard, der sich den Luxus erlauben kann, dass er auch weitentwickelte Features, die aber nicht so ganz passen, noch verwerfen kann.

Auch beim Chat haben Blizzard ihre Meinung mehrfach geändert

Arrow  Auch beim Chat haben Blizzard ihre Meinung mehrfach geändert

Viele Geschmäcker und nur ein Projekt

Bisher sprach ich die ganze Zeit von „der Community", wobei ich schon oben fragte, ob man sie überhaupt als ein einziges Kollektiv auffassen kann. Vermutlich wäre dies zu kurz gegriffen, dies zeigen die Reaktionen auf die aktuellen Änderungen am Runen- und Skillsystem. Während Beta-Tester nahezu durchweg begeistert sind vom neuem System, und sich die Diablo 3 Beta mit Patch 13 so rund und fertig wie nie anfühlt, keimt bei der nichttestenden Gemeinschaft schon wieder Kritik auf.

Häufig basiert die Kritik aber auf mangelnder Information oder ist einfach der Problematik geschuldet, dass das Spiel nicht selbst gespielt werden kann. Jeder meint er könnte bestimmte Entscheidungen beurteilen, auch wenn er das Spiel selbst nicht gespielt hat. Dabei sind vor allem Features wie das ursprüngliche Runensystem etwas, das man einfach im echten Spiel erlebt haben muss. Diese Erfahrung mit dem Runensystem fehlt aber nicht nur der breiten Community, sondern auch den Betatestern, die auf das alte Runensystem nie Zugriff hatten.

Ein ähnlicher Schnitt in der Community findet sich zwischen den Oldskewler-Verfechtern und den Innovations-Forderern. Während erstere am liebsten ein Diablo 2 in neuer Grafik hätten, möchten letztere so viele Neuerungen wie möglich im Spiel haben. Wenn ein Entwickler seine Arbeit gut macht, so findet er einen Mittelweg. Leider endet er nicht darin, dass beide Parteien glücklich sind, sondern beide beschweren sich gleichermaßen! Dazu gesellt sich eine dritte Gruppierung, die kritisiert, dass Diablo 3 anders ist als Diablo 2, im gleichen Atemzug aber zu wenige Neuerungen bemängelt.

Calm down, bro!

Abschließend bleibt aber festzuhalten, dass beide Seiten, Entwickler und Community, sich eigentlich doch lieb haben. Denn weder möchte der Entwickler ein extra schlechtes Spiel veröffentlichen, immerhin möchte er Geld damit verdienen, noch nehmen die Spieler dem Entwickler bestimmte Entscheidungen lange übel, denn diese wollen ja ebenfalls gute Spiele spielen. Im Endeffekt ist dieser Kampf während der Entwicklungszeit für das Endprodukt wohl auch wichtig. Auf der einen Seite wird der Entwickler daran erinnert, dass er mehr oder weniger eine Dienstleistung an die Kunden abliefert, auf der anderen Seite garantieren die Fans so auch eine gewisse Qualitätssicherung.

Trotzdem sollte man bei allem Gemäkel aber die Relation im Auge behalten. Nicht jede Änderung ist der Untergang der Serie und nicht jede Streichung zerstört das Spiel. Ein bisschen mehr Vertrauen der Spieler in die Entwickler wäre wohl angebracht, vor allem wenn ein Entwickler seit Jahren größtenteils richtige Entscheidungen getroffen hat.

 



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Gast: 01.01.1970 01:00 Uhr

 
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