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26.03.2013 17:02 Uhr | Aenima | 7634 Aufrufe 0 like 1 flame
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Diablo 3 Timeline - Die Wurzeln der Serie


Das erste Diablo erschien 1996 und war schon damals ein großer Erfolg. Im Jahr 2000 erschien dann der Nachfolger und ein Jahr später die Erweiterung. Seit zwölf Jahren ist nun aber Ruhe und Diablo 3 soll die Serie nach so einer langen Pause wiederbeleben.



Um die Tradition der Diablo-Serie am besten zu verdeutlichen, sollte man sich vor Augen führen, dass jemand der im Releasejahr des ersten Teils, 1996, geboren wurde, heute alt genug ist um Diablo 3 mit seiner USK 16-Freigabe spielen zu dürfen. In den vergangenen fast 16 Jahren hat sich einiges getan. Insgesamt kann die Serie auf bisher zwei Teile und je eine Erweiterungzurückblicken. Daneben gab es aber auch noch einige andere Produkte zur Serie. Wir wollen euch noch einmal auf eine Zeitreise mitnehmen und die wichtigsten Punkte der Diablo-Geschichte aufzeigen.
Diablo 1 besaß schon damals die typischen HP- und Mana-Kugeln

Arrow  Diablo 1 besaß schon damals die typischen HP- und Mana-Kugeln

31. Dezember 1996 - Die Geburtsstunde der Serie

In der Silvesternacht 1996/1997 erschien Diablo 1 auf dem amerikanischen Markt. Der europäische Markt folgte kurze Zeit später im Januar 1997. Entwickelt wurde die erste Version von Blizzard North, die Väter der Serie waren Urgesteine wie Max und Erich Schaefer (arbeiten heute an Torchlight II bei Runic Games), David Brevik (heute bei Gazillion Entertainment) und Bill Roper (leitet mittlerweile die Gameabteilung bei Disney).

Schon damals gab es vieles, was auch heute noch die Serie auszeichnet. So gab es bereits Tristram, Deckard Cain, der bereits damals für euch identifizierte, und selbstverständlich Diablo himself. Beim ersten Teil handelte es sich aber noch um einen reinen Dungeoncrawler, Außengebiete gab es, bis auf Tristam, keine. Viel mehr schickt das Spiel euch unterirdisch durch sechszehn Level, die immer tiefer in die Erde reichen. Nach einigen Kämpfen durch Katakomben und Höhlen landet man letztendlich in der Hölle und begegnet Diablo persönlich. Damit ihr nicht immer wieder von vorne den Weg bestreiten musstet, gab es schon etwas ähnliches wie das heutige Waypoint-System. Habt ihr eine bestimmte Tiefe erreicht, ist eine Abkürzung in Tristram erschienen, die euch direkt auf eine tiefere Ebene brachte. So zum Beispiel eine Treppe direkt in die Katakomben oder eine Spalte zu den Höhlen.

Zur Auswahl standen bereits damals die drei wichtigsten Stereotypen: Warrior, Rogue und Sorcerer. Dabei erfüllte der Rogue die Aufgabe des Fernkämpfers mit Pfeil und Bogen. Das Spiel gab es übrigens auf dem PC nur in englischer Sprache. Durch das einfache Spielprinzip war die fehlende Übersetzung aber auch für jüngere Spieler kein Problem.

Während einige Grundlemente schon damals vorhanden waren, so zum Beispiel das Townportal, das Item-System mit Pre- und Suffixes und das Tetris-Inventar, gibt es doch gewaltige Unterschiede zu den Nachfolgern. So gab es kein Talentsystem, man konnte lediglich Zaubersprüche aus Büchern lernen, die jedoch einen bestimmten Int-Wert voraussetzten. Aus diesem Grund war das Int-Attribut auch für Warrior und Rogues relevant. Dies führte dazu, dass auch diese beiden Klasse ein Ausrüstungs-Set mit Int darauf dabei hatten. Aber auch einige anderen Design-Entscheidungen wirken heute sehr kurios. Zum Beispiel belegte Gold Platz im Inventar, auch ist es fast unvorstellbar, dass der Charakter im Spiel nur gehen und nicht laufen konnte. Dies sorgte für einige Schleichtouren durch Tristram.

Ah, Fresh Meat!

Arrow  Ah, Fresh Meat!

Trotzdem strahlte der erste Teil in vielen Bereichen auf den zweiten und dritten Teil aus. So hat kaum ein Boss so sehr die Fangemeinde begeistern können, wie der Butcher aus Diablo 1. Den meisten Spielern läuft noch heute ein Schauer über den Rücken, wenn der Butcher die Tür öffnet und „Ah, fresh meat!" sagt. Während der Butcher in Diablo 2 pausieren musste, hat er im dritten Teil höchstwahrscheinlich wieder einen Auftritt. Ein weiterer Bekannter ist Wirt, der in Diablo 1 zu Wucherpreisen Sachen verkaufte. Im zweiten Teil findet man sein Bein und konnte damit das Secret Cow Level öffnen, ebenfalls ein Easteregg, welches in Diablo 1 seinen Ursprung hatte. Auch im dritten Teil gibt es wieder eine Anspielung auf Wirt und zwar kann man Wirts Kuhglocke finden.

Apropos Kühe: Es gab immer das Gerücht, dass es ein geheimes Kuhlevel in Diablo 1 geben würde. Obwohl Blizzard nicht müde wurde zu betonen, dass es so etwas nicht gibt, wollten die Gerüchte nicht verblassen. Blizzard baute später in StarCraft sogar den Cheatcode „This Is No Cow Level" ein um offiziell klarzustellen, dass es ein geheimes Level nicht gab. Tatsächlich beinhaltete Diablo 1 so ein spezielles Level nicht. Erst in Diablo 2 wurde dies dann wirklich als Easteregg umgesetzt.

Ebenfalls erwähnenswert ist, dass es bereits damals ein Battle.net gab. Hier konnten Spieler aus Allerwelt mit- und gegeneinander spielen. Interessant am damaligen Multiplayer war, dass es Friendly Fire gab und der ein oder andere Zauberspruch auch mal gerne einen Mitspieler brutzelte. Zusätzlich waren die Charaktere jeweils auf den Festplatten der Spieler gespeichert und damit für jegliche Manipulation offen. Auch sonst gab es nicht wirklich einen Cheatschutz im Battle.net. Trotzdem war das Battle.net zur damaligen Zeit ein Vorreiter beim Thema Multiplayer und Onlinegaming.

Insgesamt hat Diablo das Hack n Slay-Genre mitgegründet und das Fundament für die späteren Teile gelegt. Wer den ersten Teil damals verpasste, kann auch heute noch Spaß mit Diablo 1 haben. Er muss sich lediglich mit der schwachen Grafik und einigen fehlenden Komfortfeatures begnügen. Auch hier zeigt sich der herausragende Support von Blizzard, denn noch 21 Jahre nach Veröffentlichung, hat Blizzard den Support für Diablo 1 noch nicht vollständig eingestellt und bietet eine eigene Datei an, um Grafikfehler unter Windows 7 zu beheben. 

Mit Hellfire kam der Monk als neue Klasse

Arrow  Mit Hellfire kam der Monk als neue Klasse

24. November 1997 - Die erste Erweiterung

Rund ein Jahr später erschien mit Diablo: Hellfire eine Erweiterung zu Diablo 1. Hellfire wurde jedoch nicht von Blizzard selbst entwickelt, sondern von Synergistic Software im Auftrag von Sierra. Die Erweiterung kämpfte zum Teil mit Abstürzen und vielen größeren Bugs. Zusätzlich war das Spiel zum Veröffentlichungszeitpunkt grösstenteils noch unfertig. So fehlte eine Eingliederung in die Story vom Hauptspiel genauso wie ein Multiplayer, letzterer wurde jedoch per Patch nachgeliefert. Zusätzlich versuchte die Erweiterung zwei Unannehmlichkeiten aus dem Hauptspiel zu entschärfen. Einerseits gab es ein Amulett, dass es erlaubte Gold in 10.000er Stacks zu transportieren, außerdem konnte man jetzt in der Stadt rennen.

Als neue Klasse gab es den Monk, der mit seinem Stab blocken konnte und massiven Schaden an mehrere Gegner vor sich austeilen konnte. So ganz in das Balancegefüge hat er damit dann auch nicht gepasst und war deutlich stärker als die ursprünglichen drei Klassen. Inhaltlich gab es zwei neue Levelsettings, neue Gegenstände und neue Monster. Interessant ist, dass vor allem die neuen insektenartigen Gegner aus Hellfire, später von Blizzard als Vorbild für ähnliche Monster in Diablo 2 genommen wurden.

Zusätzlich gab es einige versteckte Inhalte, die für das Spiel ursprünglich geplant waren, aber aufgrund des schon angesprochenen Zeitdrucks den Weg nicht in das endgültige Spiel gefunden hatten. Durch Veränderungen an den Dateien der Erweiterung konnten diese jedoch trotzdem aktiviert werden. Darunter waren zwei zusätzliche Charaktere, der Barbarian und der Bard und zwei zusätzliche Quests.


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