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06.08.2012 19:31 Uhr | Ara | 2847 Aufrufe 0 like 1 flame
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Diablo 3 - Ein einziger Systemfehler?


Die Kritik an Diablo 3 ist an jeder Ecke zu hören. Häufig basiert dies auf zu hohen Erwartungen, aber teilweise hat Blizzard auch massive Fehler gemacht. Vor allem das Endgame unterliegt einigen grundlegenden Fehlvorstellungen, die aber nicht so ohne weiteres behebt werden können.



Man hätte sich mehr an World of Warcraft orientieren müssen

Arrow  Man hätte sich mehr an World of Warcraft orientieren müssen

Mehr World of Warcraft

Was hätte man also tun müssen? Vielen wollen es nicht hören, aber man hätte mehr World of Warcraft einbauen müssen. Bei StarCraft II hat sich Blizzard auf seine Wurzeln zurückbesonnen, man war weniger mutig und wollte so nah wie möglich am Original bleiben. Auch erlaubte sich Blizzard bei StarCraft II, dass sie das Spiel im Endgame komplett auf Core-Gamer auslegten. Diablo musste sich in eine andere Richtig entwickeln, es musste so casual-freundlich wie die Vorgänger sein, jedoch beim Endgame hätte man sich vom Konzept der Vorgänger stärker verabschieden müssen. Inferno ist einfach nur ein vierter Schwierigkeitsgrad, der die Probleme zwar verschleiert, aber nicht behebt.

Man hätte, den Unkenrufen aus der Community zum Trotz, mehr Erfolgskonzepte aus World of Warcraft einbauen müssen. Eins der Hauptkonzepte von Diablo ist es, dass der Loot absolut zufällig verteilt wird, aber genau dies ist im Jahr 2012 einem durchschnittlichen Spieler nicht mehr zu vermitteln. World of Warcraft hat sich immer mehr von zufälligem Loot weg entwickelt, hin zu Punkten, die man gezielt gegen sein passendes Gear eintauschen kann. Der Höhepunkt ist mit Mists of Pandaria, bei dem das System in Random-Groups den Loot raussucht, was dem Spieler schon gefallen würde. Klar ist dieses System absolut casual, aber Diablo ist ein Casual-Spiel und daher wäre ein solches System kein Beinbruch. Klar würde dies den Handel etwas bremsen, aber den kann man anders am Leben erhalten. Auch hätte man dem Spieler mehr skillbasierte Inhalte liefern müssen, so wie z.B. aktuell die Challenges in Mists of Pandaria, in denen man schwere Dungeons auf Zeit durchlaufen muss oder ähnliches.

So hätte man das Gem-System viel handelsfreundlicher machen können. So wie es momentan ist, kann man es als überflüssig bezeichnen. Auch hätte man doch noch Charms oder ähnliches einführen können und so einen Handel Abseits vom Maingear aufbauen können. Dies hat Blizzard entweder nicht als Problemlösung gesehen oder aber nicht gewollt. Diablo 3 ist im Endgame primär daran gescheitert, dass Blizzard probiert hat den "Geist" der Serie zu behalten. Dabei hat die Zeit an dem Konzept aber bereits genagt und so ist es nur die logische Konsequenz, dass die Spieler keinerlei Langzeitmotivation empfinden, wenn ihr einziges Gearupgrade aus dem Auktionshaus stammt.

Der sinkende Stern?

Arrow  Der sinkende Stern?

Der Untergang Blizzards?

Ist Blizzard d00med? Schon jetzt wird der Untergang prophezeit. Man muss ehrlich sagen, dass es beeindruckend ist, wie Blizzard es in so langer Entwicklungszeit geschafft hat, ein Spiel zu perfektionieren und dann in wichtigen Punkten völlig versagte. Da die Problematik in den Tiefen des Systems liegt, ist dies auch mit Patches nicht wirklich zu beheben. Trotzdem ist es zu früh das Ende von Blizzard vorherzusagen.

StarCraft II feiert nicht nur finanzielle Erfolge, sondern konnte auch weltweit die RTS-Fangemeinde überzeugen. Mit Mists of Pandaria steht auch ein Addon in den Startlöchern, das wahrscheinlich ein Höhepunkt von World of Warcraft sein wird. Wie weit Diablo 3 noch zu retten ist, ist fraglich. Mit der ersten Erweiterung könnte man aber, wenn Blizzard dann den Mut hat, noch einmal komplett das Endgame überarbeiten. Ein anständiges Lootsystem, Content der stärker den Wettbewerb fördert (eine einfache Ladder hätte hier schon etwas gebracht!) und ein Schwierigkeitsgrad, der nicht in totalem Frust endet. Dazu müsste man bei Blizzard aber gewillt sein, seine Fehler einzusehen und genug Mut aufbringen, dies offen zuzugeben und entsprechende Konsequenzen zu ziehen.


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Gast: 01.01.1970 01:00 Uhr

 
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